„In her footsteps -Reisen zu außergewöhnlichen Frauen“
Verlag: Lonely Planet, Erscheinungsdatum: 2021, ISBN: 978-3-8297-3670-1
Besprochen von Sandra Weber

Vorwort
Es ist Urlaubszeit im Ländle. Und auch ich verabschiede mich in die Sommerferien. Aber natürlich nicht ohne vorher eine Rezension verfasst zu haben!
Passenderweise über einen – wie sollte es auch anders sein – nicht ganz gewöhnlichen Reiseführer.

Klappentext
Komm mit auf eine Entdeckungsreise quer durch die Jahrhunderte – zu den Lebenswegen und Stationen herausragender Frauen! Die Reise führt in das Haus von Virginia Wolf, ins Atelier der Malerin Frida Kahlo, zu den ersten Tennisplätzen der Williams-Schwestern oder vor das schwedische Parlamentsgebäude in Stockholm, wo Greta Thunberg gegen den Klimawandel protestierte. In Her Footsteps würdigt unglaubliche Frauen und ist ein Reiseführer zu den Orten, an denen diese Wegbereiterinnen lernten, lebten, wirkten, regierten oder forschten.

Meinung
Die Aufmachung des Buches überzeugt durch Klarheit, die schon beinahe als minimalistisch bezeichnet werden kann. Nach einer kurzen Einleitung folgen vier Kapitel: Aktivistinnen, Künstlerinnen, Pionierinnen und Ikonen.
In kurzen und prägnanten Artikeln von diversen Autoren verfasst, wird das Leben bzw. Wirken der Frauen umrissen. Aufgelockert werden die Artikel durch wunderschöne Fotos von der jeweiligen Wirkungsstätte, Museen, Geburtshäuser, Landschaftsaufnahmen, handgezeichnete Portraits oder auch bedeutsame Zitate. So erfahren wir Wissenswertes aus den Leben von Janis Joplin, Jeanne d’Arc, Hildegard von Bingen, Michelle Obama, Marie Curie, Dolly Parton und Mary Shelly – um nur die bekanntesten Frauen zu erwähnen.
Auch spezielle Reisetipps finden ihren Platz in diesem Reiseführer und runden das Gesamtbild ab. Dennoch würde ich ihn eher als Ergänzung zu einer anstehenden Reise empfehlen.
Zum Schmökern ist dieses Buch ein absoluter Geheimtipp. Dazu ein Getränk, sei es nun Rotwein oder Kaffee und das Urlaubsgefühl stellt sich wie von selbst ein.
Einziger Kritikpunkt ist die doch relativ kleine Schrift.

Fazit
Ich sag‘s jetzt mal wie der Kurpfälzer: Des is ofach schää!